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	<title>aus Baden und für Badner &#187; Uncategorized</title>
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		<title>aus Baden und für Badner &#187; Uncategorized</title>
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		<title>wieder Familie aus dem Zug geworfen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 20:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[also, es ist schon mit Verlaub gesagt &#8211; eine selten dämliche Ausrede, wenn eine Schaffnerin behauptet, sie wüsste nicht, dass vierjährige Umsonst fahren. Über die Ausreden, die die Bahn im Zusammenhang mit den Zwischenfällen der letzten Woche berichtet, kann man wahrlich nur den Kopf schütteln  &#8211; vielleicht haben diese sogenannten Zugbegleiter nur ein Feindbild: die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=40&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>also, es ist schon mit Verlaub gesagt &#8211; eine selten dämliche Ausrede, wenn eine Schaffnerin behauptet, sie wüsste nicht, dass vierjährige Umsonst fahren. Über die Ausreden, die die Bahn im Zusammenhang mit den Zwischenfällen der letzten Woche berichtet, kann man wahrlich nur den Kopf schütteln  &#8211; vielleicht haben diese sogenannten Zugbegleiter nur ein Feindbild: die Bahnkunden!<span id="more-40"></span>Bei einer Kontrolle durch eine Zugbegleiterin der Bahn gab es erneut einen Zwischenfall. Einer Familie, die das Baden-Württemberg-Ticket nutzte, wurde Schwarzfahrerei vorgeworfen.</p>
<p>Schon wieder ein wenig kinderfreundlicher Zwischenfall bei der Bahn: Eine Zugbegleiterin auf der Strecke Stuttgart-Aalen wusste nicht, dass Kinder unter sechs Jahren umsonst fahren, wie der Landesvorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Stefan Buhl, am Montag in Stuttgart berichtete. Die Bahn-Mitarbeiterin habe einer sechsköpfigen Familie, die das Baden-Württemberg-Ticket nutzte, Schwarzfahrerei vorgeworfen. Sie habe aber übersehen, dass ein vier Jahre altes Kind nicht bezahlen müsse. Das Ticket gilt nur für fünf Personen.</p>
<p>„Die Zugbegleiterin alarmierte zwei Polizisten, die sogar damit drohten, die Familie mitzunehmen“, sagte Buhl und berief sich dabei auf einen Artikel in der „Schwäbischen Post“ (Aalen). Die Familie musste sogar 40 Euro nachzahlen. „Das sind unhaltbare Zustände bei der Fahrkartenkontrolle. Buhl forderte bessere Schulungen der Bahn-Mitarbeiter und mehr Personal.</p>
<p>Eine Bahn-Sprecherin in Stuttgart gab an, die Bahn habe sich sich für den Vorfall entschuldigt. Es handele sich um einen bedauerlichen Einzelfall. Die Familie habe das Geld zurückerstattet bekommen, den Kindern seien zwischenzeitlich Weihnachtsgeschenke zugeschickt worden. „Unsere Zubegleiter werden über Änderungen fortlaufend informiert und zwei Mal im Jahr jeweils an einem Tag geschult.“</p>
<p>Für den Fahrgastverband ist der „krasse Vorfall“ in Baden-Württemberg symptomatisch. „Im Nahverkehr gibt es nicht mehr so gut ausgebildete Schaffner. Teilweise besteht es nur aus Prüfpersonal, das offensichtlich nicht ausreichend informiert ist.“ Viele hätten fachliche Schwächen.</p>
<p>Beim letzten Vorfall schickte ein Schaffner eine Mutter zur Entwertung von Fahrkarten aus dem Zug. Weil die 53-jährige Frau aus Kassel die Tickets nicht entwertet hatte, mussten ihre drei Kinder im Alter vonneun, elf und zwölf Jahren allein nach Bremen weiter fahren. Zuvor hatte sich die Frau in Norddeutschland von sich aus an den Schaffner gewandt. Dieser hatte ihr geraten, die Fahrscheine beim nächsten Halt nachzustempeln. Doch dann fuhr der Zug ohne sie weiter. Die Bahn bedauert den Vorfall, weist die Schuld aber von sich.</p>
<p>Im Oktober und November hatten Schaffner drei Kinder aus Zügen der Bahn verwiesen, weil diese ohne Fahrkarten unterwegs waren. Die Bahn entschuldigte sich in allen drei Fällen. Alle Zugbegleiter müssen sich nach Angaben des Unternehmens seitdem schriftlich verpflichten, dass sie keine Kinder aus Zügen schicken. Außerdem kündigte die Bahn Schulungen für Schaffner an, bei denen es auch um kundenfreundliches Verhalten gehen soll. (dpa)</p>
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		<title>Boss, die Bürgerinitiative und die Vollbeschäftigung</title>
		<link>http://badnerblog.wordpress.com/2008/09/08/boss-die-burgerinitiative-und-die-vollbeschaftigung/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 18:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Metzingen plagt ein Luxusproblem: Das Städtchen hat kaum noch Arbeitslose. Nun legen sich die Einwohner mit dem größten Arbeitgeber an &#8211; Hugo Boss &#8211; meint zumindest der Spiegel.
Der Ort scheint eine charmante deutsche Provinzstadt zu sein wie viele andere. Ein Eiscafé heißt &#8222;Venezia&#8220;, das Kino noch Lichtspielhaus, und auf dem Marktplatz steht das alte Rathaus, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=38&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="spIntrotext">Metzingen plagt ein Luxusproblem: Das Städtchen hat kaum noch Arbeitslose. Nun legen sich die Einwohner mit dem größten Arbeitgeber an &#8211; Hugo Boss &#8211; meint zumindest der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,576905,00.html" target="_blank">Spiegel</a>.</p>
<p>Der Ort scheint eine charmante deutsche Provinzstadt zu sein wie viele andere. Ein Eiscafé heißt &#8222;Venezia&#8220;, das Kino noch Lichtspielhaus, und auf dem Marktplatz steht das alte Rathaus, idyllisch verschnitzt natürlich. Beschaulich, gepflegt, langweilig &#8211; auf den ersten Blick. Denn es gibt noch ein zweites Metzingen.<span id="more-38"></span></p>
<p>Das trägt inzwischen den Zweitnamen &#8222;Outlet-City&#8220; oder &#8222;Hauptstadt des deutschen Fabrikverkaufs&#8220;, weil Dutzende Modemarken von Esprit bis Joop! hier ihre ausgemusterten Kollektionen billiger losschlagen. Jährlich ächzt es unter zwei Millionen schnäppchenbegeisterten Besuchern. Und vor allem: Metzingen ist Heimatstandort und Sitz des Modeweltkonzerns Hugo Boss.</p>
<p>Auf nur 22.000 Einwohner kommen so 13.000 Arbeitsplätze. Viele Metzinger sind offenbar der Meinung, damit habe man nun wirklich genug. Genug Arbeitsplätze, genug Outlets und auch genug Boss. Am Sonntag vorvergangener Woche stimmten sie im ersten Bürgerentscheid der Stadtgeschichte gegen ein neues Logistikzentrum, das Boss im Gewerbegebiet errichten wollte. Sie stimmten damit auch gegen bis zu 400 neue Jobs, die der Konzern versprach.</p>
<p>Monatelang hatte eine Bürgerinitiative Stimmung gegen das geplante Boss-Lager gemacht, ein riesiger Bau, 305 Meter lang, 20 Meter hoch, 180 Meter breit. Das Logistikzentrum sei hässlich und viel zu groß, das Landschaftsbild werde &#8222;nachhaltig gestört&#8220;. Man brauche ohnehin keine neuen Boss-Jobs. In der Region herrsche &#8222;Vollbeschäftigung&#8220;. Tatsächlich liegt die Arbeitslosenquote im Umkreis bei nur 3,8 Prozent. Die Mehrzahl der avisierten Jobs sei zudem wohl schlecht bezahlt. &#8222;Arbeitsplätze im Niedriglohnniveau sind nicht geeignet, den Lebensstandard unserer Region zu halten&#8220;, wurde gewettert.</p>
<p>Die Mehrheit der abstimmenden Bürger sah das auch so. Der Oberbürgermeister Dieter Hauswirth reichte schockiert seinen Rücktritt ein.</p>
<p>Es scheint bizarr. Seit Jahren ist die Arbeitslosigkeit das drängendste Problem im Land. Milliarden von Euro werden in Wirtschaftsförderung und Subventionen gepumpt. Mancher ostdeutsche Ort feiert jeden neuangesiedelten Fünf-Mann-Betrieb als Erfolgsgeschichte. Das ganze Land fühlt sich bedroht von der Globalisierung. Doch dann kommt eine schwäbische Kleinstadt und zeigt, dass es offenbar noch ein anderes Deutschland gibt: wo die Arbeitslosenquote so niedrig ist, dass nicht jeder Job zählt; wo wirtschaftsfreundliche Politik nicht automatisch auch eine gute Politik ist.</p>
<p>Der Initiator des Bürgerprotests ist Ulrich Lorch, Zahnarzt aus einer alteingesessenen Metzinger Familie, &#8222;kein Querulant&#8220;. Das sagt sogar der zurückgetretene Bürgermeister. Lorch kann verstehen, dass vielen im Land das Metzinger Solo befremdlich erscheinen muss. Allerdings sei das neue Gewerbegebiet eben auch die letzte freie Fläche. Dort sollten sich lieber viele kleine Betriebe ansiedeln als ein großer. Es sei auch nicht erwiesen, dass es um 400 Arbeitsplätze geht, eher um &#8222;deutlich unter hundert&#8220;.</p>
<p>Bei Boss ist man trotzdem &#8222;irritiert&#8220;, &#8222;überrascht&#8220; und &#8222;enttäuscht&#8220;, wie der für das Projekt verantwortliche Logistikdirektor Ralf Schneider erklärt. Überall werde gegen Unternehmen demonstriert, weil sie Leute vor die Tür setzen. &#8222;Wir wollen hier bleiben und expandieren und bekommen derartige Probleme.&#8220;</p>
<p>Noch-Oberbürgermeister Hauswirth sieht das ähnlich. Deshalb reichte er auch seinen Rücktritt ein. Er sei politisch angeschlagen als Unterstützer der Boss-Erweiterung. Besorgt sei er zudem als Demokrat über die Haltung, die sich mit dem Bürgerentscheid zeige: &#8222;Die da oben machen, was sie wollen, denen zeigen wir es jetzt mal.&#8220;</p>
<p>Immerhin: Boss wurde vor 85 Jahren in Metzingen gegründet. Die Stadt habe viel profitiert, sagt Hauswirth. Vor allem von den Gewerbesteuereinnahmen, mit denen sich Metzingen mehr leisten kann als viele andere Kommunen: schicke Sportanlagen, schöne Plätze.</p>
<p>Der Modekonzern will mit seiner Erweiterung nun in die Nachbarstadt Nürtingen ausweichen. Das Logistikzentrum sei elementar, sagt Boss-Mann Schneider. Um das Projekt nicht zu gefährden, habe man deshalb gleich mit einer alternativen Standortplanung auf Nummer sicher gehen wollen. Aber auch in Nürtingen gibt es bereits seit Anfang des Jahres eine Bürgerbewegung gegen den Bau.</p>
<p>Die Argumente sind ähnlich. Der &#8222;Landverbrauch&#8220; sei enorm hoch, sagt Achim Maier, Sprecher der Bürgerbewegung. Er sitzt auch für die Jungen Bürger Nürtingen im Gemeinderat. Das Grundstück werde an den Textilriesen quasi verschenkt. &#8222;Wenn Boss den Riesenbau nicht mehr braucht, dann steht der nur noch da rum und verschandelt die Landschaft.&#8220; Die Initiative hat viele Unterstützer. Vor einigen Monaten bildeten 3000 Nürtinger eine Protestmenschenkette. Als ginge es um ein Atommüllendlager, nicht um eine Mode-Lagerhalle.</p>
<p>Einen Bürgerentscheid wird es in Nürtingen wohl nicht geben, der Gemeinderat lehnte ab. Die Bürgerinitiative werde dennoch nicht aufgeben, sagt Maier. Ein Normenkontrollantrag beim Verwaltungsgericht sei in Vorbereitung. Sie wollen es jetzt mal wissen.</p>
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		<title>Spitzen-Sport und olympisches Gold auf der 17. EUROBIKE</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 10:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfolgreicher Start  der 17. EUROBIKE – Olympiasieger Sabine Spitz  und Jan Frodeno besuchen die internationale Leitmesse  – Spektakulärer Radsport am Publikumstag
Gelungener Auftakt für den Szenetreff der internationalen Fahrradbranche  in Friedrichshafen: Zum ersten Messetag der EUROBIKE  (4. bis 7. September 2008) reisten  bereits tausende Fachbesucher und Journalisten aus aller Welt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=34&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="justify"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"><span style="text-decoration:underline;">Erfolgreicher Start  der 17. EUROBIKE – Olympiasieger Sabine Spitz  und Jan Frodeno besuchen die internationale Leitmesse  – Spektakulärer Radsport am Publikumstag</span></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Arial;font-size:small;"><strong>Gelungener Auftakt für den Szenetreff der internationalen Fahrradbranche  in Friedrichshafen: Zum ersten Messetag der EUROBIKE  (4. bis 7. September 2008) reisten  bereits tausende Fachbesucher und Journalisten aus aller Welt  an den Bodensee, um sich bei 938 Ausstellern  über die Bike-Trends der Zukunft zu informieren. Neben der reinen Produktschau  stellt sich der Radsport in Friedrichshafen  auch mit zahlreichen Sportgrößen  in Aktion vor.</strong></span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">In der Nissan Sports  Adventure Arena misst sich die Bike-Elite am Publikums-Sonntag in den  Disziplinen Dirt Jump und 4 Cross. Von der sieben Meter hohen Rampe rasen  die BMX-Fahrer hinab Richtung erster Hügel. Wie ein Miniatur-Gebirge  verteilen sich die Erhebungen über den Parcours im Freigelände. Beim  EUROBIKE Nissan 4 Cross springen, fliegen und treten sie im Kampf um  die beste Position für die nächste Kurve – und oft stürzen sie  bereits in der ersten. Wie schon bei den olympischen Spielen in Peking,  bei denen die BMX-Fahrer erstmals an den Start gingen, begeistern die  Rampen-Radler auch das Messepublikum. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Im zweiten Wettbewerb,  dem EUROBIKE Nissan Dirt Jump Contest, treten die „Dirter“ einzeln  an und wollen die Jury durch Eleganz und Style überzeugen. Dabei müssen  sie mehrere Sprunghügel meistern und während der Luftphase ihre Tricks  zeigen. Am Start beider Wettbewerbe sind Biker der Weltelite: Der viermalige  Weltmeister Brian Lopes (Laguna Beach) stellt sich seinen Herausforderern  im 4 Cross. Der Spanier Andre Lacondeguy, Sieger des Nissan Qashqai  Challenge im Madrider Stadion Santiago Bernabeu und der deutsche Benny  Korthaus, der beim Finale der Qashqai Challenge in London den englischen  Locals die Stirn geboten hat, treffen im Dirt Jump auf die internationale  Spitze. Die Finalläufe beider Wettbewerbe finden am Publikums-Sonntag,  7. September, ab 12 Uhr statt. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Unter die EUROBIKE-Fachbesucher  mischen sich auch zahlreiche Olympiateilnehmer. Zwei von ihnen haben  sogar ihre Goldmedaillen im Gepäck. Sabine Spitz, Olympiasiegerin im  Mountainbike, und Jan Frodeno, der Sieger beim olympischen Triathlon,  stehen an den Ständen ihrer Sponsoren für Autogrammstunden und Interviews  zur Verfügung. </span></p>
<p align="justify"><span style="font-family:Arial;font-size:small;">Die EUROBIKE ist von  4. bis 6. September 2008 täglich von 10 bis 19 Uhr nur für den Fachhandel  und die Medien geöffnet. Am 7. September ist Publikumstag von 10 bis  18 Uhr.</span></p>
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		<title>In Deutschland erfunden, in Japan gebaut</title>
		<link>http://badnerblog.wordpress.com/2008/09/06/in-deutschland-erfunden-in-japan-gebaut/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 21:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Land der geklauten Ideen: Viele deutsche Erfindungen wurden erst von asiatischen und amerikanischen Firmen zu Verkaufsschlagern gemacht. einestages zeigt die verpassten Chancen &#8211; und verrät, warum der Walkman eigentlich aus Deutschland kommen müsste. Von Klaus-Peter Kerbusk
Die Liste ist lang. Vom Airbag bis zur Zündkerze, vom Aspirin bis zum Kaffeefilter, vom Dübel bis zum modernen Fußballschuh [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=32&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p class="huIntroText">Land der geklauten Ideen: Viele deutsche Erfindungen wurden erst von asiatischen und amerikanischen Firmen zu Verkaufsschlagern gemacht. <a href="http://einestages.spiegel.de/external/ShowAlbumBackgroundPrint/a2683.html" target="_blank"><em>einestages</em> zeigt die verpassten Chance</a>n &#8211; und verrät, warum der Walkman eigentlich aus Deutschland kommen müsste. <em>Von Klaus-Peter Kerbusk</em></p>
<p>Die Liste ist lang. Vom Airbag bis zur Zündkerze, vom Aspirin bis zum Kaffeefilter, vom Dübel bis zum modernen Fußballschuh &#8211; auf Schritt und Tritt begleiten Erfindungen aus Deutschland den modernen Menschen durch den Alltag. Und Firmen wie Daimler und Bosch, Bayer, Melitta, Fischer und Adidas brachten die Entdeckungen ihrer Tüftler eine Menge Geld ein. <span id="more-32"></span></p>
<p>Die deutsche Forschung ist jedoch nicht nur eine beeindruckende Erfolgsgeschichte von bahnbrechenden Erfindungen und genialen Entdeckungen. Sie ist auch eine Geschichte der verkannten Tüftler und übersehenen Möglichkeiten, der Irrtümer, Fehleinschätzungen und Flops. &#8222;Die Liste der verpassten Chancen&#8220;, so Stephan Scholtissek, Deutschland-Chef der Unternehmensberatung Accenture, &#8222;ist kaum kürzer als die der genutzten Gelegenheiten.&#8220;<br />
Denn Erfindung und Erfolg sind durchaus zweierlei. &#8222;Im europäischen Vergleich&#8220; zeichnet sich Deutschland zwar &#8222;durch die höchste Innovationsbeteiligung, den höchsten Anteil forschender Unternehmen, eine überdurchschnittliche Innovationsintensität und die höchsten Innovationserfolge aus&#8220;. Dies hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ermittelt.</p>
<p>Im globalen Wettbewerb aber ziehen deutsche Firmen und ihre Forscher allzu oft den Kürzeren gegenüber Amerikanern und Asiaten, werden deutsche Erfindungen erst andernorts zu Verkaufsschlagern. Denn es gibt, so hat Steven Veldhoen von der Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton in einer aufwendigen Studie herausgefunden, &#8222;keine Korrelation zwischen hohen Forschungs- und Entwicklungsausgaben und dem Unternehmenserfolg&#8220;. Entscheidend sei es, &#8222;Innovationsprozesse schnell und effizient&#8220; zu managen. Und gerade daran mangelt es häufig in Deutschland.</p>
<p><strong>Vom Pionierruhm ist nichts mehr übrig</strong></p>
<p>Ginge es allein danach, als erstes Unternehmen mit einem bahnbrechenden Produkt herauszukommen und dann den Vorsprung gegenüber der Konkurrenz auszubauen, dann hätte die deutsche Wirtschaft ein paar Marktführer mehr. Die Firma Leitz in Wetzlar zum Beispiel, deren Entwicklungschef Oskar Barnack mit der Leica 1925 die Urform aller Kleinbildkameras schuf. Oder die Firma Loewe, für die Manfred von Ardenne als Entwickler tätig war, dem am Weihnachtsabend 1930 die erste vollelektronische Fernsehübertragung gelang.</p>
<p>Auch der AEG-Konzern, der 1935 mit dem Magnetophon K1 den Prototypen für alle bis heute gängigen Tonbandgeräte herausbrachte, hätte zur Liga der Marktführer gehören können. Oder die Schwarzwälder Traditionsfirma Junghans, einst der größte Uhrenhersteller der Welt, die 1985 noch einmal bei der Entwicklung der Funkuhren weltweit vorpreschte. Selbst die LCD-Technik, die heute den Boom der Flachfernseher beflügelt, wurde von einem deutschen Unternehmen entwickelt &#8211; vom Chemie- und Pharmaunternehmen Merck.</p>
<p>Geblieben ist von dem Pionierruhm wenig. Der AEG-Konzern ist längst untergegangen, Leica taumelt von einer Krise in die nächste, Loewe und Junghans fristen ein mehr oder weniger einträgliches Dasein in der Nische. Nur Merck hat großen Erfolg als Weltmarktführer bei LCD-Kristallen und schafft allein damit einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro. Die TV-Bildschirme der aktuellen Generation werden allerdings von keinem deutschen Unternehmen mehr hergestellt, sondern vor allem von Firmen aus Fernost. Auch das Geschäft mit der übrigen Unterhaltungselektronik, mit Fotokameras und Uhren ist seit Jahren fest in asiatischer Hand &#8211; und Schuld daran haben unter anderem allzu ängstliche und zögerliche Manager in Deutschland.</p>
<p><strong>Der Walkman &#8211; eine deutsche Erfindung</strong></p>
<p>Oft sorgt auch schlicht der Dünkel von Großkonzernen gegenüber Erfindungen von außerhalb dafür, dass tolle Ideen scheitern. &#8222;Die deutschen Entwickler&#8220;, sagt ein Insider, der viele Jahre als Forschungsmanager bei Grundig gearbeitet hat, &#8222;sind unheimlich eitel.&#8220; Wenn eine Idee nicht aus der eigenen Gruppe komme, dann werde regelmäßig in den Entwicklungsabteilungen &#8222;nach Gründen gesucht, warum die Erfindung nicht funktionieren kann&#8220;. &#8222;Not invented here&#8220;, so nennen Experten das Phänomen, das schon manche Innovation zu Fall brachte.</p>
<p>Das musste beispielsweise der Aachener Unternehmerspross Andreas Pavel erfahren. Schon 1977 meldete er die Idee eines an den Gürtel gehängten Kassettenspielers zum Patent an. Doch kein Hersteller in Deutschland, Italien und Japan, wo Pavel mehrfach antichambrierte, zeigte Interesse für das mobile Musikgerät. Nur Sony-Gründer Akio Morita war offenbar fasziniert. Er ließ seine Ingenieure die Idee kurzerhand aufgreifen und legte mit dem Walkman getauften Gerät die Basis für den Aufstieg seines Konzerns an die Spitze der Unterhaltungselektronik. Erst nach einem mehr als 20 Jahre dauernden Rechtsstreit schloss Sony mit Pavel einen Vergleich &#8211; er erhielt eine eher bescheidene Abfindung.</p>
<p>Geradezu Legende ist die Geschichte von Rudolf Hell. Mehr als 130 teilweise bahnbrechende Patente meldete der 1901 geborene Elektrotechniker im Laufe seines Lebens an &#8211; darunter das Faxgerät, den Scanner und den Klischografen, eine Art Druckmaschine, mit der die Grundlagen für den digitalen Computersatz gelegt wurden. Nachhaltiger unternehmerischer Erfolg war dem deutschen Daniel Düsentrieb am Ende dennoch nicht beschieden. 1971 wurde seine Firma mehrheitlich, 1981 komplett von der Siemens AG übernommen.</p>
<p><strong>Eine bittere Erfahrung jagt die nächste</strong></p>
<p>Schon 1956 hatte der Kieler Unternehmer seinem Partner Siemens unter dem Namen KF 108 ein funktionsfähiges Faxgerät vorgestellt, unter anderem um damit Wetterkarten zu übertragen. Doch Siemens erteilte dem Fernkopierer eine Absage und setzte stattdessen auf den Fernschreiber &#8211; eine Übertragungstechnik, die inzwischen fast ausgestorben ist.Das Potential der Faxmaschine erkannten dagegen rund 20 Jahre später die Japaner. Denn dort hatten die Firmen wegen der komplizierten Schriftzeichen Probleme mit dem Fernschreiber, Hells Fernkopierer brachte die Lösung.</p>
<p>Und obwohl alle wichtigen Patente in Deutschland lagen, überließ Siemens den japanischen Konkurrenten die Vorreiterrolle und führte &#8211; im Verein mit der Bundespost &#8211; erst 1979 den Faxdienst in Deutschland ein. Da war der Wissensvorsprung längst verschenkt, und Hell, der 2001 im Alter von 100 Jahren starb, musste noch miterleben, wie das lukrative Geschäft mit seiner Erfindung vor allem Firmen aus Fernost machten.</p>
<p>Es war nicht Hells einzige bittere Erfahrung. Nur sieben Jahre nach dem Hell-Fax hatte er dem Partner Siemens seinen Chromagrafen präsentiert, einen funktionstüchtigen Farbscanner. Zwar wurde Hells Maschine im Druckgewerbe ein Erfolg, aber die Massenvermarktung gelang wieder nicht den Deutschen, sondern den Konkurrenten aus Fernost und den USA.</p>
<p><strong>Hybridantrieb? Nichts für deutsche Autobauer!</strong></p>
<p>Wie Hell war auch Konrad Zuse, geboren 1910 in Berlin, seiner Zeit weit voraus. Schon 1941 hatte der Bauingenieur die erste voll funktionstüchtige elektromechanische Rechenmaschine der Welt zum Einsatz gebracht. Der programmierbare, Z3 genannte Rechner, ausgestattet mit wenigen Schaltkreisen und 2600 Relais, konnte die vier Grundrechenarten innerhalb weniger Sekunden ausführen und eröffnete damit das digitale Zeitalter der Nullen und Einsen.</p>
<p>Vier Jahre später hatte die Firma Zuse Apparatebau den Z4 fertiggestellt, der nach dem Krieg an die Technische Hochschule Zürich verkauft wurde und zeitweise als einziger funktionierender Computer Europas galt. Mehr als 250 Großrechner, bis zum Modell Z31, stellte die Firma her, ehe sie 1969 ganz von Siemens übernommen wurde. Doch das ruhmreiche Erbe des Pioniers konnte Siemens weder im Kampf gegen aufstrebende US-Konzerne wie IBM nutzen, noch half es später beim Siegeszug des PC.</p>
<p>Auch beim Hybridmotor haben sich zwar deutsche Ingenieure, nicht aber die deutschen Hersteller mit Ruhm bekleckert. Entdeckt worden war die Technologie, die dem japanischen Autokonzern Toyota seit einiger Zeit Ansehen und Umsatz einbringt, bereits 1973 in Deutschland. Damals hatten Ingenieure der Technischen Hochschule Aachen eine Kombination aus Benzin- und Elektromotor in einen VW-Bully eingebaut und dessen Fahrtüchtigkeit demonstriert. Bei den deutschen Autoherstellern rief die Kreuzung lange Zeit jedoch nur Unverständnis und Ablehnung hervor. Heute ist es damit vorbei: In Zeiten des Klimawandels laufen die deutschen Konzerne dem Vorsprung der Asiaten hinterher und versuchen, den selbstverschuldeten Rückstand wieder wettzumachen.</p>
<p><strong>Endlich auch mal Geschäfte machen</strong></p>
<p>Ähnlich war es bei der Entwicklung der digitalen Komprimierungstechnik MP3, die via Internet das Musikbusiness revolutionierte. Ohne diese Technik &#8211; ursprünglich gedacht, um die Sprachqualität beim Telefonieren zu verbessern &#8211; wäre es heute kaum möglich, ganze Musikbibliotheken in der Westentasche mit sich herumzutragen. Die Technik wurde schon Anfang der neunziger Jahre von Fraunhofer-Forscher Karlheinz Brandenburg und seinem Team ausgetüftelt, doch deren Potential erkannten die Unternehmer in Deutschland wieder einmal zu spät. Das Riesengeschäft mit den digitalen Walkman-Nachfolgern machten da schon längst die Firmen aus Fernost und Amerika, allen voran Apple-Chef Steve Jobs mit seinem iPod.</p>
<p>Die Industrie verdiente mit dieser Technik Milliarden, das Fraunhofer-Institut kassierte vergleichsweise bescheidene 300 Millionen Euro an Lizenzgebühren. Angesichts spektakulärer Erfindungen und zahlloser verpasster Chancen ist deshalb für Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, klar, dass vor allem die Verzahnung zwischen Forschung und Wirtschaft verbessert werden muss. Denn eine Gesellschaft könne nicht nur aus Geld Wissen machen, mahnt der Forscher durchaus selbstkritisch. &#8222;Wir müssen&#8220;, so Bullinger, &#8222;aus dem Wissen auch wieder Geld machen.&#8220;</p>
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		<title>Argenbühl: Sonniger Auftakt zur 17. EUROBIKE</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 17:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Perfekte Bike-Bedingungen mit sommerlichen Temperaturen erlebten die Besucher des Demo Days am Mittwoch, den 3. September, in Argenbühl. In der zweiten Auflage des Testtages traten Fahrrad-Fans aus aller Welt in die Pedale. Über 100 internationale Aussteller präsentierten ihre Innovationen der neuen Saison einem fachkundigen Publikum und 370 Journalisten von Fach- und Tagesmedien, Rundfunk und Fernsehen. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=30&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"><span style="font-size:10pt;font-family:Arial;">Perfekte Bike-Bedingungen mit sommerlichen Temperaturen erlebten die Besucher des Demo Days am Mittwoch, den 3. September, in Argenbühl. In der zweiten Auflage des Testtages traten Fahrrad-Fans aus aller Welt in die Pedale. Über 100 internationale Aussteller präsentierten ihre Innovationen der neuen Saison einem fachkundigen Publikum und 370 Journalisten von Fach- und Tagesmedien, Rundfunk und Fernsehen. Dabei mussten sich die Neuheiten beim Demo Day auch dem Härtetest stellen: Ob Rennrad, E-Bike, Liegerad oder Mountainbike – auf fünf verschiedenen Rad-Strecken wurden die jeweiligen Bikes in ihrem Element getestet. Dafür bietet Argenbühl – auch „Toskana des Allgäus“ genannt – perfekte Bedingungen. </span></span></p>
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		<item>
		<title>Frühe Grundlage zur bürgerlichen Freiheit</title>
		<link>http://badnerblog.wordpress.com/2008/08/12/fruhe-grundlage-zur-burgerlichen-freiheit/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 10:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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Fortschrittliches Baden











Ein Portrait zeigt Karl Friedrich 1807 als Großherzog
 (Foto: Badisches Landesmuseum Karlsruhe)







Karlsruhe &#8211; Nur ein kleiner Schritt für die Menschheit aber ein großer Schritt für Baden war die Aufhebung der Leibeigenschaft vom damaligen badischen Markgrafen Karl Friedrich am 23. Juli 1783. Manche Historiker sehen darin eine der bedeutendsten vorrevolutionären Initiativen, andere den Beginn der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=36&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">
<h1 style="color:#6a6a6a;font-size:13px;font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;font-weight:normal;margin:0;">Fortschrittliches Baden</h1>
<h2 style="color:#000000;font-size:16px;font-family:Arial,Helvetica,sans-serif;margin:0;"></h2>
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2" width="152" align="left">
<tbody>
<tr>
<td>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%" bgcolor="#e4e4e4">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.ka-news.de/bilder/40562.jpg" border="0" alt="" /></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-size:xx-small;">Ein Portrait zeigt Karl Friedrich 1807 als Großherzog<br />
<span style="color:#6a6a6a;"> (Foto: Badisches Landesmuseum Karlsruhe)</span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Karlsruhe &#8211; Nur ein kleiner Schritt für die Menschheit aber ein großer Schritt für Baden war die Aufhebung der Leibeigenschaft vom damaligen badischen Markgrafen Karl Friedrich am 23. Juli 1783. Manche Historiker sehen darin eine der bedeutendsten vorrevolutionären Initiativen, andere den Beginn der badischen Liberalität.</p>
<p>Karl Friedrich von Baden regierte ab 1746 als Markgraf von Baden-Durlach und galt als Musterbeispiel eines aufgeklärten absolutistischen Herrschers. So förderte er während seiner langen Regierungszeit Schulen und Universitäten, Rechtsprechung, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Städtebau. 1767 schaffte er die Folter und 1783 die Leibeigenschaft ab, als einer der ersten deutschen Fürsten.</p>
<p>&#8222;Wir stehen nunmehro an dem lange gewünschten Zeitpunkt, der Uns in den Stand setzt, in Unserer Staats- und Finanzverwaltung verschiedene Einrichtungen zu treffen, welche Unsere lieben Untertanen von allzu beschwerlichen Aufgaben befreien. Wir haben Uns entschlossen, sogleich mit der Aufhebung der Leibeigenschaft Unseren Untertanen eine vorzügliche Erleichterung zu verschaffen&#8220;, wird Karl Friedrich zitiert.</p>
<p><strong>Zwölf Pfennige pro Mann, ein Huhn pro Frau: Schmerzliche Abgaben </strong></p>
<table border="0" cellspacing="2" cellpadding="2" width="141" align="right">
<tbody>
<tr>
<td>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%" bgcolor="#e4e4e4">
<tbody>
<tr>
<td><img src="http://www.ka-news.de/bilder/40563.jpg" border="0" alt="" /></td>
</tr>
<tr>
<td><span style="font-size:xx-small;">Als Zeichen tiefster Dankbarkeit errichtete die Gemeinde Eutingen bei Pforzheim 1783 diesen Gedenkstein<br />
<span style="color:#6a6a6a;"> (Foto: Badisches Landesmuseum Karlsruhe)</span></span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Selbst hundert Jahre später wurde er dafür noch gefeiert: &#8222;Es war ein, besonderer Hervorhebung würdiger, edler Zug im Charakter des ausgezeichneten Fürsten, dass er sich nicht auf die lediglich geschäftliche und wirtschaftliche Aufhebung dieser Abgaben beschränkte&#8220;, hieß es in der Festgabe der Stadt zum 100-jährigen Gedenktag der Aufhebung der Leibeigenschaft. In ganz Baden wurde dieser Tag zum Ehrentag für Karl Friedrich, auch wenn die Karlsruher Bürger der Leibeigenschaft nie wirklich unterworfen waren. Denn hier war den neu Zuziehenden bereits im Jahr der Stadtgründung 1715 im Privilegienbrief eine &#8222;ewige Befreyung&#8220; von der Leibeigenschaft zugesichert worden, wie die Stadt Karlsruhe mitteilt.</p>
<p>Heute wird mit dem Wort Leibeigener oft die Vorstellung eines sklavenähnlichen Daseins verbunden. In der Realität war die Leibeigenschaft in Baden im 18. Jahrhundert noch mit zwei Beschränkungen verbunden: Die Leibeigenen hatten einige nicht allzu hohe Abgaben zu leisten, &#8222;ein Mann zwölf Pfennige, eine Frau ein Huhn pro Jahr&#8220;, teilt Kurt Andermann, Historiker am Generallandesarchiv in Karlsruhe gegenüber ka-news mit. An Stelle des sogenannten Leibzinses traten ab 1783 allerdings Untertanen-Pflichten. Die Bürger mussten nun etwa Steuern bezahlen oder Frondienst leisten.</p>
<p>&#8222;Großspurig&#8220; bezeichnet Andermann die Novellierung von Karl Friedrich. Die Befreiung von der Leibeigenschaft, der Abhängigkeit eines Individuums von einem Leibherrn, sei schon Bestand der mittelalterlichen Freiheitsprivilegien gewesen. Geschickt sei der Schachzug gewesen und äußerst wirksam, wobei die Leibeigenschaft auch nur für das Territorium innerhalb des markgräfischen Herrschaftsbereichs galt. Außerhalb dieses Gebietes lebende Personen waren auch nach 1783 noch unter dem Joch der Abhängigkeit.</p>
<p><strong>Ein moderner Markgraf war Württemberg eine Nasenlänge voraus </strong></p>
<p>Dennoch wird Karl Friedrich ein großer Verdienst auf dem Weg zur völligen Freiheit zugeschrieben, da der Schritt aus freien Stücken und ohne öffentlichen Druck geschah, als Konsequenz sogar den wirtschaftlichen Aufschwung förderte. Letztlich sei es aber nur eine veränderte Bedeutung des Begriffes der Leibeigenschaft gewesen, wie Andermann mitteilt. &#8222;Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist die Leibeigenschaft flächendeckend und inhaltlich verschwunden.&#8220; Ein kleines Relikt kann man heutzutage noch in der Erbschaftssteuer entdecken, die allerdings nicht mehr an den Landesherren zu entrichten ist.</p>
<p>In erster Linie löste die Aufhebung der Leibeigenschaft beim badischen Volk enthusiastischen Jubel aus. &#8222;Insgesamt war Karl Friedrich für die damalige Zeit ungewöhlich modern&#8220;, attestiert Andermann. Wenig verwunderlich sei es deshalb, dass ihn seine Untertanen innig liebten und er bis heute vielerorts als Urvater der badischen Liberalität gilt. Im Anschluss wurde Karl Friedrich zudem der erste Großherzog von Baden. Diesen Titel verlieh ihm der französische Kaiser Napoleon im Jahre 1806. 1811 verstarb Karl Friedrich in Karlsruhe und bekam einen kleinen Triumph nicht mehr mit: In Württemberg wurde die Leibeigenschaft erst im Jahre 1817 abgeschafft. (pbm)</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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	</item>
		<item>
		<title>Niggemeier und die toten Mädchen von Neapel</title>
		<link>http://badnerblog.wordpress.com/2008/07/28/niggemeier-und-die-toten-madchen-von-neapel/</link>
		<comments>http://badnerblog.wordpress.com/2008/07/28/niggemeier-und-die-toten-madchen-von-neapel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 20:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[guter und absoluter Beitrag auf dem Niggemeier-Blog:

Es gibt Meldungen, die sind auf eine furchtbare Art perfekt. Die (falsche) Geschichte von dem Jungen, der in Sebnitz von rechtsradikalen Jugendlichen im Schwimmbad ertränkt wurde, war so eine. Sie ließ die beunruhigende Entwicklung neonazistischer Gewalt in Ostdeutschland mediengerecht in einen einzigen Fall kondensieren, der dazu noch die schlimmsten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=28&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><h3 style="text-align:center;"><a title="Die toten Roma-Mädchen von Neapel" rel="bookmark" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-toten-roma-maedchen-von-neapel/" target="_blank">guter und absoluter Beitrag auf dem Niggemeier-Blog:<br />
</a></h3>
<p>Es gibt Meldungen, die sind auf eine furchtbare Art perfekt. Die (falsche) Geschichte von dem Jungen, der in Sebnitz von rechtsradikalen Jugendlichen im Schwimmbad ertränkt wurde, war so eine. Sie ließ die beunruhigende Entwicklung neonazistischer Gewalt in Ostdeutschland mediengerecht in einen einzigen Fall kondensieren, der dazu noch die schlimmsten Befürchtungen übertraf, und taugte als Aufhänger für Leitartikel, in denen es nicht um diesen Fall ging, diese Stadt, sondern um das Große und Ganze.</p>
<p>Das Geschehen an einem Strand in Neapel, an dem die Menschen unbeeindruckt von den Leichen zweier Roma-Kinder ihrem Urlaubsvergnügen nachgehen, ist auch so eine Meldung. In <a href="http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/07/22/urlauber-sonnen-sich/sonnenbad-neben-toten-roma-maedchen-9835167-mfbq,templateId=renderScaled,property=Bild,width=465.jpg">einem einzigen Bild</a> scheint die ganze Menschenfeindlichkeit des Umgangs der Italiener mit den Roma geronnen, der alltägliche Hass auf die Fremden, eine Pogrom-Stimmung, teils geschürt, teils ausgenutzt von einer skrupellosen Regierung.</p>
<p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-toten-roma-maedchen-von-neapel/" target="_blank">(weiter)</a></p>
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		<title>Streit über Berlin-Rede wird für Obama zum Wahlkampfproblem</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 16:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Spon:
Die heftige Debatte über Barack Obamas Auftritt in Berlin zeigt erste Auswirkungen im US-Wahlkampf: Die Kontroverse droht dem Präsidentschaftskandidaten zu schaden. Sein Team sucht angestrengt nach einer Lösung &#8211; eine Rede am Brandenburger Tor wird immer unwahrscheinlicher.
Washington &#8211; Spätestens jetzt können US-Wahlkampfreporter den Namen &#8222;Brandenburger Tor&#8220; buchstabieren. Am Sonntag schlenderte Barack Obama auf dem Flug [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=27&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,565634,00.html" target="_blank">Spon:</a></p>
<p>Die heftige Debatte über Barack Obamas Auftritt in Berlin zeigt erste Auswirkungen im US-Wahlkampf: Die Kontroverse droht dem Präsidentschaftskandidaten zu schaden. Sein Team sucht angestrengt nach einer Lösung &#8211; eine Rede am Brandenburger Tor wird immer unwahrscheinlicher.</p>
<p>Washington &#8211; Spätestens jetzt können US-Wahlkampfreporter den Namen &#8222;Brandenburger Tor&#8220; buchstabieren. Am Sonntag schlenderte Barack Obama auf dem Flug nach San Diego zu den Journalisten, die ihn ständig begleiten. Das macht er nicht mehr oft, und so feuerten die Pressevertreter nur ihre wichtigsten aktuellen Fragen ab. Es ging, notierte die &#8222;New York Times&#8220;, um Rassenbeziehungen, um die Kreditkrise, um den Irak.</p>
<p>Und um Obamas geplante Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin.</p>
<p>Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel davon wenig begeistert ist, hat sich in den amerikanischen Medien inzwischen herumgesprochen. Doch Obama, lässig im offenen Hemd ohne Krawatte, gab sich betont entspannt: &#8222;Wir haben versucht, einen geeigneten Ort zu finden, aber wir hatten keinen besonderen im Sinn. Ich möchte nur sicherstellen, dass meine Botschaft gehört wird, und will keinen Konflikt verursachen&#8220;.</p>
<p>Es klang beinahe beiläufig. Aber Obamas Bemerkung deutet auf ein Ende seiner ambitionierten Rede-Pläne vor dem Brandenburger Tor hin, die sein Team seit Tagen in Atem halten. Es sei schon &#8222;ziemlich verrückt&#8220;, wie lebhaft die Debatte geworden sei, verlautete es aus Obama-Kreisen gegenüber SPIEGEL ONLINE.</p>
<p>Doch eine Lösung stehe unmittelbar bevor, ist zu vernehmen. Schon Anfang dieser Woche wird ein Obama-Team in Berlin erwartet, um die logistischen Details des Besuchs zu klären. <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,564953,00.html">Der deutsche Streit</a> zwischen der von den Redeplänen am Tor &#8222;befremdeten&#8220; Kanzlerin, ihrem nicht befremdeten Außenminister und einem betont gastfreundlichen Berliner Bürgermeister Wowereit soll die Visite von nun an nicht mehr belasten.</p>
<p>Eine rasche Lösung muss her, denn die Tor-Kontroverse hat erreicht, was Obamas Team partout verhindern wollte: Seine Europa-Reisepläne sind daheim zum Wahlkampfthema geworden. CNN fragt: Ist ein offener Konflikt mit der Regierungschefin eines wichtigen US-Verbündeten wie Deutschland ein gutes Beispiel für die kooperativere Art von Außenpolitik, die Obama verspricht?</p>
<p>Bill Galston, einst enger Mitarbeiter von Bill Clinton, bemängelt im &#8222;Daily Telegraph&#8220; die &#8222;Naivität&#8220; der Obama-Berater. Die populäre Website &#8222;Politico&#8220; zitiert Einschätzungen, der Demokrat könne arrogant und anmaßend wirken, wenn er sich gegen Merkels Willen für das Brandenburger Tor entscheide. Leserkommentare auf Republikaner-nahen Internetseiten deuten Obamas ehrgeizige Rede-Pläne genüsslich als Beleg für dessen angebliche grenzenlose Selbstverliebtheit.</p>
<p>Das bestätigt jene Stimmen in Obamas Team, die von Anfang an Bedenken gegen die Reise hegten. Zwar erkannten sie den Nutzen, Obamas Europa-Kompetenz unterstreichen zu können. Denn die war etwa im Vorwahlkampf unter Beschuss geraten: Da warf Parteirivalin Hillary Clinton ihm vor, als Vorsitzender des Unterausschusses für Europa im US-Senat keine einzige Anhörung abgehalten zu haben. Der republikanische Bewerber John McCain gilt hingegen als überzeugter Transatlantiker, der in Europas Hauptstädten bestens bekannt ist.</p>
<p>Das Brandenburger Tor bot sich zudem als perfekte Kulisse an, Obamas Potential zu unterstreichen, das amerikanische Ansehen in Europa rasch zu reparieren. &#8222;Amerikaner sind besonders besorgt über den Vertrauensverlust in Ländern wie Deutschland, die so lang enge Verbündete waren. Berlin und das Brandenburger Tor haben für sie immer noch eine besondere symbolische Bedeutung&#8220;, sagt Stephen Szabo vom German Marshall Fund in Washington SPIEGEL ONLINE. Obama will in seiner Berliner Rede für einen <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,564474,00.html">Neuanfang in der transatlantischen Partnerschaft werben</a>.</p>
<p>Doch stand dagegen, auch in Obamas Team, immer die Frage: Ist das den ganzen Trubel und Aufwand wert? Europa spielt keine große Rolle im US-Wahlkampf, Verweise auf den Kontinent können leicht nach hinten losgehen. Als Obama diese Woche empfahl, Amerikaner sollten wie Europäer mehr Fremdsprachen lernen, hagelte es umgehend Kritik von Republikanern. &#8222;Offensichtlich will Obama sich von Europa inspirieren lassen&#8220;, schimpfte der ehemalige Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney, der als möglicher McCain-Vize gehandelt wird. &#8222;John McCain wird sicherstellen, dass Amerika Amerika bleibt.&#8220;</p>
<p>Solche Rhetorik klingt vertraut: Im Wahlkampf 2004 hatte sich der damalige demokratische Präsidentschaftsbewerber John Kerry gebrüstet, europäische Staatsmänner hofften auf seinen Sieg. Die Republikaner karikierten ihn daraufhin erfolgreich als &#8222;zu europäisch.&#8220;</p>
<p><strong>Wichtiger ist für Obama der Irak-Besuch &#8211; vielleicht gemeinsam mit einem potentiellen Vizepräsidenten? </strong></p>
<p>Deshalb wird Obama seine Visite nun wohl weniger grandios inszenieren als geplant &#8211; auch wenn der Berliner Senatssprecher Richard Meng am Sonntag erneut betonte, das Angebot einer Rede am Brandenburger Tor bestehe weiterhin. Wahrscheinlicher ist aber mittlerweile ein Auftritt an anderer Stelle. Etwa am Rathaus Schöneberg, dem Flughafen Tempelhof, vor dem Reichstag oder am Gendarmenmarkt. Bilder von jubelnden Europäern für die Wahlkampfspots daheim lassen sich auch dort einfangen. Ein Gang durch das Brandenburger Tor oder ein Besuch des Kennedy-Museums am Pariser Platz würden daneben immer noch ins Programm passen.</p>
<p>In jedem Fall aber wollen Obamas Berater jede weitere öffentliche Debatte verhindern. &#8222;Sie haben kein Interesse daran, nachzukarten&#8220;, sagt Szabo. &#8222;Obwohl sie Merkels scharfe Wortwahl bestimmt nicht völlig vergessen werden.&#8220; Auch auf die Diskussion über Einflussversuche der Bush-Regierung auf Bundeskanzlerin Merkel werden sie sich nicht einlassen. Immerhin haben sowohl das Weiße Haus als auch das Bundeskanzleramt solche Gerüchte scharf zurückgewiesen.</p>
<p>Andererseits ist es ein offenes Geheimnis, dass das Weiße Haus den Wahlkampf von John McCain stets im Auge hat &#8211; und so vielleicht einen zu herzlichen Empfang für Obama in Berlin verhindern wollte. Veteranen der Bush-Wahlkämpfe sind in dessen Stab gewechselt.</p>
<p>Schon bei McCains Kolumbien-Reise Anfang Juli gab es Vorwürfe, das Weiße Haus habe diesem einen PR-Erfolg zugeschachert. Denn McCain war von der mit Bush befreundeten kolumbianischen Regierung über Einzelheiten der Befreiung von Ingrid Betancourt vorab informiert worden, was ihn sehr präsidial aussehen ließ. Auch in diesem Fall bestritt das Weiße Haus jede Einflussnahme.</p>
<p>Kurz nach Obamas Europa-Trip steht eine noch wichtigere Reise für Obama an: in den Irak. Vielleicht um von der Berlin-Debatte abzulenken, enthüllte sein Team am Wochenende dazu erste Details: Chuck Hagel, republikanischer Senator aus Nebraska, wird Obama begleiten.</p>
<p>Hartnäckig halten sich Gerüchte, Hagel &#8211; ein Außenpolitik-Experte, der Bushs Irak-Politik ungewöhnlich offen kritisiert hat &#8211; könnte sich eine Vizepräsidentschaftskandidatur unter Obama vorstellen. Obama lobte den Republikaner am Sonntag bereits überschwänglich. Hagel folge keiner Ideologie, sondern wolle immer die Wahrheit herausfinden &#8211; und sei noch dazu ein richtig guter Typ.</p>
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		<title>&#8222;Computer ärgern sich einfach nicht richtig&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 15:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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  Auch beim Brettspiel kann man sich richtig schön ärgern.


Foto: E.-M. Reuber








Spielen ist nicht allein eine Domäne der Kinder: Erwachsene und Senioren können sich den Spass am Spiel genauso erhalten. Auch hier hilft die Arbeitsstelle für Spielforschung und Freizeitberatung der Fachhochschule Dortmund. Sie wird in diesem Jahr 25 Jahre alt.
Seit einem Vierteljahrhundert untersucht die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=20&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
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<div class="Abstract">Spielen ist nicht allein eine Domäne der Kinder: Erwachsene und Senioren können sich den Spass am Spiel genauso erhalten. Auch hier hilft die Arbeitsstelle für Spielforschung und Freizeitberatung der Fachhochschule Dortmund. Sie wird in diesem Jahr 25 Jahre alt.</div>
<p>Seit einem Vierteljahrhundert untersucht die &#8222;Spielestelle&#8220; des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften Spiele für alle Altersstufen. Im Vordergrund: Kommunikative und pädagogische Aspekte.</p>
<p>&#8222;In einer weitgehend durchrationalisierten und konsumorientierten Welt gewinnen Freizeit und Spiel zunehmend an Bedeutung. Kreativität, Phantasie und Toleranz sollen gefördert werden&#8220;, sagt der Leiter der Stelle, Prof. Dr. Rainer Korte (64).</p>
<p>Beratung und Information über Spiele &#8211; vom Kindergarten bis zum Seniorenheim &#8211; ist eine ihrer Aufgaben. Sie gibt Empfehlungen, hilft bei Anleitungen. &#8222;Die besten Spiele sind aber immer noch die, die man nicht seitenlang erklären muss&#8220;, weiß Prof. Korte. Schnell muss es gehen und Spass muss es machen. Dazu gehören natürlich auch Mitspieler und Gegner. &#8222;Ein Computer kann sich einfach nicht vernünftig ärgern&#8220;, hebt Rainer Korte die kommunikative Komponente hervor. Dazu müssen die Spiele natürlich altersgerecht ausgelegt sein.</p>
<p>Man kann es aber auch übertreiben. Korte: &#8222;In Seniorenheimen ärgern sich die Leute maßlos, wenn man mit einem &#8222;Mensch, ärgere dich nicht &#8211; Spiel&#8220; in XXL-Format ankommt.&#8220; Stattdessen sind hier Evergreens wie &#8222;Vier gewinnt&#8220; genauso gefragt wie zielgruppengerechte Neuentwicklungen: &#8222;Vertellekes&#8220; etwa ist ein Spiel, in dem Senioren Anekdoten aus ihrem Leben zum Besten geben können.</p>
<p>Mitarbeiter Lars Thoms weiß übrigens, dass die Welt des Spiels nicht grenzenlos ist: &#8222;Die Muster sind nicht beliebig erweiterbar, die Prinzipien ähneln sich sehr oft.&#8220; So ist bei Kindern und alten Menschen oft ein hoher Glücksfaktor hilfreich: Die Tage des guten alten Würfels sind noch lange nicht gezählt.</p>
<p>Das Spielearchiv in der Otto-Hahn-Straße umfasst mittlerweile 3500 Exemplare: Vom Würfel- und Kartenspiel bis hin zum Strategie- und Bewegungsspiel.</p>
<p>Tendenz: steigend. Umsatzsteigerungen bei den Spielverlagen von 10 Prozent sind für die letzten Jahre normal. Dieser rapiden Entwicklung stehen viele Verbraucher &#8211; wie so oft &#8211; ratlos gegenüber. Wer schon einmal Beratung in so genannten Fachmärkten gesucht hat, weiß, wovon die Rede ist. &#8222;Wir haben den Auftrag&#8220;, so Rainer Korte, &#8222;ein Gegengewicht durch Informationen zum puren Kommerz zu bilden&#8220;. Unabhängigkeit und Objektivität sind für die Arbeitsstelle mehr als nur Schlagworte.</p>
<p>Wobei man auch stets für Neues offen ist. Das Schlimmste, so Korte, sind die selbsternannten Spieleerfinder: &#8222;Die präsentieren uns dann die 25. Version von &#8216;Monopoly&#8220; in lila&#8217;.&#8220; Man kann es, wie gesagt, auch übertreiben. Aber die wenigsten tun das.</p>
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		<title>Chef sein macht einsam</title>
		<link>http://badnerblog.wordpress.com/2008/06/15/chef-sein-macht-einsam/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 21:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>globowriter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[SKOL:
Politikern trauen sie gar nicht, externen Informationen nur ungern: Deutsche Topmanager kapseln sich von der Außenwelt ab &#8211; das belegen Unternehmensberater und Forscher in einer gemeinsamen Studie. Nur eine Vertraute haben die Bosse &#8211; ihre eigene Frau.

Als Rudolf Schulten den Chefsessel des Mannheimer Stromversorgers MVV Energie übernahm, wurde es plötzlich merkwürdig still um ihn. &#8222;Als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=badnerblog.wordpress.com&blog=2867264&post=26&subd=badnerblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,559303,00.html" target="_blank">SKOL:</a></p>
<p>Politikern trauen sie gar nicht, externen Informationen nur ungern: Deutsche Topmanager kapseln sich von der Außenwelt ab &#8211; das belegen Unternehmensberater und Forscher in einer gemeinsamen Studie. Nur eine Vertraute haben die Bosse &#8211; ihre eigene Frau.</p>
<div id="spArticleBody">
<p>Als Rudolf Schulten den Chefsessel des Mannheimer Stromversorgers MVV Energie übernahm, wurde es plötzlich merkwürdig still um ihn. &#8222;Als Vorstandsvorsitzender stellte ich fest, dass ich plötzlich ganz einsam in der eigenen Organisation wurde, weil niemand auf der gleichen Hierarchieebene war wie ich.&#8220; Schulte versuchte, der Funkstille entgegenzuwirken, setzte, wie er sagt, &#8222;kritische Leute&#8220; an Schaltstellen. Nach zwei Jahren hatte sich die Situation gebessert.</p>
<div class="spArticleImageBox spAssetAlignleft" style="width:180px;"><img src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,970911,00.jpg" border="0" alt="Chefsein macht einsam" hspace="0" width="180" height="180" align="left" /></p>
<div style="background:#f6f6f6 none repeat scroll 0 50%;width:182px;padding-bottom:7px;clear:left;">
<div class="spCredit">DDP</div>
<p>Manager unter sich: Chefsein macht einsam</p></div>
</div>
<p>Doch die Einsamkeit des Chefs hängt nicht nur mit der Kultur des konkreten Unternehmens zusammen. Viele Vorstandschefs und Vorstände großer Unternehmen erzählen Ähnliches. Die Luft an der Spitze ist nicht nur dünn, sondern auch kalt. Mitarbeiter begegnen ihren Bossen mit einer gewissen Distanz. Das ist die Kehrseite des Tunnelblicks, den wir unseren Topmanagern gerne vorwerfen: Mit zunehmender Entscheidungsgewalt der Bosse wächst dass Misstrauen der Belegschaft gegen &#8222;die da oben&#8220;.Die Folge: Die CEOs tauschen sich immer stärker mit ihresgleichen in anderen Unternehmen aus. Gesprächstherapie für Chefs, Selbsthilfegruppen der Millionäre? Ein wenig ist es so. Jedenfalls sind es vor allem die Kollegen aus anderen Firmen, die vielen Bossen als glaubwürdige Gesprächspartner gelten. &#8222;So wie beim Ärztekongress über Fachthemen diskutiert wird, müssen Unternehmensentscheider dies ebenfalls tun&#8220;, sagt Bastian Fassin, Chef des Süßwarenproduzenten Katjes. Dabei bieten &#8222;Verbände, aber auch kleine Gesprächskreise gute Austauschmöglichkeiten.&#8220; Diese müssen jedoch &#8222;durch Unternehmer und ein vertrauensvolles Klima geprägt sein&#8220;, so Fassin.</p>
<p><strong>Persönliches Netzwerk ist zentraler Erfolgsfaktor</strong></p>
<p>Das persönliche Netzwerk ist also nicht nur für Berufseinsteiger wichtig, sondern wird auch für heutige CEOs zum zentralen Erfolgsfaktor. &#8222;Hier tauschen sie Ideen aus, diskutieren wirtschaftspolitische Fragen, aber auch neue Managementmodelle&#8220;, sagt Torsten Oltmanns, Global Marketing Director bei der Strategieberatung Roland Berger. Er muss es wissen. Gemeinsam mit seinem Team und der Technischen Universität München hat Oltmanns jetzt in zwei Studien die Großen der deutschen Wirtschaft unter die Lupe genommen.</p>
<p>Tatsächlich haben die Berater Seelenforschung einer scheuen Spezies betrieben: Topmanager stehen im Zentrum gesellschaftlicher Neiddebatten. Millionengehälter und scheinbar menschenfeindliche Standortentscheidungen führen dazu, dass die Popularität der Vorstandschefs großer Firmen immer weiter sinkt. Entsprechend ungern lassen die Bosse sich in die Seele blicken. So weiß niemand, wer die vermeintlichen Jobkiller eigentlich sind, wie sie ticken, sich informieren, Entscheidungen vorbereiten. Fragen wie diese nahmen sich die Berater um Oltmanns vor. In ihren Interviews bekamen sie Einblicke ins Innenleben der Spezies Boss.</p>
<p>Ein Ergebnis: Das Vertrauen in zentrale gesellschaftliche Meinungsmacher ist ausgesprochen begrenzt. Selbst Forschungsinstituten und Wissenschaftlern vertrauen sie deutlich weniger als den eigenen Mitarbeitern und Kollegen in anderen Unternehmen. Je höher man in die Firmenhierarchie blickt, desto deutlicher wird dabei die Differenz: Die Berger-Berater unterscheiden zwischen Dirigenten, Solisten und Orchestermusikern. Sie alle agieren als Entscheider, doch nur die Dirigenten sind die wirklichen Weichensteller, Vorstandschefs und zentrale Vorstandsmitglieder also. Gerade sie differenzieren sehr stark zwischen verschiedenen Informationsquellen. Hier wirken sich offenbar die gemischten Erfahrungen aus, die viele Bosse mit externen Input-Gebern machen mussten.</p>
<p><strong>Politiker sind kaum glaubwürdig</strong></p>
<p>Bitter für die andere Machtelite eines Landes &#8211; die Politiker: Gerade ihnen trauen die Bosse in den Vorstandsetagen so gut wie überhaupt nicht. Zehn Prozent halten sie für gar nicht, 70 weitere Prozent für unterdurchschnittlich glaubwürdig. Wirtschaftspolitische Naivität und kurzatmiger Populismus &#8211; wie zuletzt im Fall Nokia zu beobachten &#8211; lässt offenbar die Vertrauensbasis erodieren.</p>
<p>Das Resultat: Die ökonomische Elite geht auf Distanz zu den gewählten Mächtigen. &#8222;Top-Manager tun meines Erachtens gut daran, die direkte Nähe zur Politik zu meiden&#8220;, sagt Alexander Rittweger, Chef des Payback-Betreibers Loyalty Partners in München. Ansonsten finde man sich schnell auf glattem Parkett wieder, &#8222;auf dem man leicht ausrutscht und sich selbst und seinem Unternehmen im Zweifel mehr schadet als nützt.&#8220; Andererseits: Die gefühlte wirtschaftspolitische Inkompetenz der Regierenden wird dadurch natürlich nicht besser. Einen kompletten Rückzug der Vorstandschefs hält Rittweger deshalb auch nicht für empfehlenswert: &#8222;Die Politik ist auf den Austausch mit Entscheidern aus der Wirtschaft angewiesen, insofern halte ich den informellen Austausch in aller Stille durchaus für sinnvoll.&#8220;</p>
<p>Wie beim Umgang mit der Politik, so ist den Bossen auch bei ihrer Informationsbeschaffung ein gewisses Grundmisstrauen anzumerken. Zu oft wird offenbar versucht, sie mit tendenziösen Informationen zu manipulieren. Andererseits basiert die Macht des Chefs nicht zuletzt auf Informationen. &#8222;Information ist die Leitwährung der Macht&#8220;, so Oltmanns. Und so wird die Suche nach Informationen zur &#8222;ureigensten und einer der wichtigsten Aufgaben jedes Entscheiders&#8220; &#8211; vor allem nach solchen, die andere möglichst nicht haben. 18 Stunden pro Woche wenden nach der Berger-Untersuchung alle Entscheider dafür auf, immerhin 14 Stunden investieren die Dirigenten &#8211; also die absoluten Top-Entscheider, in die Beschaffung zuverlässiger Informationen.</p>
<p><strong>&#8222;Bitte sagt die Wahrheit&#8220;</strong></p>
<p>Bei der Bewertung von Quellen geht es den Bossen vor allem um Zuverlässigkeit. Absolut vertrauenswerte Quellen zu finden, ist ihnen sogar wichtiger als analytische Tiefe oder thematische Breite. &#8222;Ihr müsst mir nicht alle Details sagen, aber bitte sagt die Wahrheit&#8220;, so offenbar das Credo der Bosse.</p>
<p>Ob das auf firmeninterne Informationen eher zutrifft? Sicher nicht zwangsläufig. Dennoch: Die Berger-Forscher konnten zeigen, dass auf den obersten Hierarchiestufen der Anteil der externen Informationen abnimmt. Die Gefahr davon ist offensichtlich: Chefs, die den Blick nicht mehr nach außen richten, werden zu betriebsblinden Zahlenmenschen. Dieses Problem sehen viele Vorstandschefs heute auch. &#8222;Top-Entscheider, die nur noch interne Quellen nutzen, laufen große Gefahr, Scheuklappen anzulegen und Kritik auszublenden&#8220;, sagt etwa Payback-Chef Rittweger.</p>
<p>&#8222;Stimmt, das Risiko besteht&#8220;, räumt auch Katjes-Chef Fassin ein. Seine Lösung: &#8222;Raus aus den Büros, ran an die Kunden!&#8220; Den Bossen in seiner Branche empfiehlt Fassin, &#8222;regelmäßige Storechecks zu machen oder mit den Kunden zu diskutieren. Marketing startet beim Kunden und nicht den Kollegen!&#8220;</p>
<p>Eine Person, auf die sich die Manager hundertprozentig verlassen, sitzt indes weder in den Büros der Vorstandsstäbe noch überhaupt in großen Büros: die eigene Frau. Ihr trauen die Chefs am ehesten. Auch bei unternehmensrelevanten Überlegungen bleibt sie durchaus nicht immer außen vor. Gerade für die absoluten Top-Entscheider, die Dirigenten, ist sie sogar besonders wichtig, so die Berger-Studie. Das bestätigt auch Thomas Blunck, Vorstandsmitglied der Münchner Rückversicherung. Er bezieht seine Frau zwar nicht in Fachfragen mit ein, aber in &#8222;Themen der Führung, des Konfliktmanagements oder emotionaler Erlebnisse&#8220;. Bastian Fassin zieht oft sogar weitere Familienmitglieder zurate. &#8222;Familien sind das vertrauensvollste und auch ehrlichste Netzwerk für mich. Ob man will oder nicht, den Sparringspartner habe ich als Familienunternehmer immer.&#8220;</p></div>
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